Das Mehrkontenmodell

Mehrkontenmodell: Dieses System wird in der Geschäftswelt seit langem für ein intelligentes Finanzmanagement und der Bildung von Rücklagen verwendet.

Wer sein Geld bis zum Monatsende einfach verwalten und zudem Vermögen aufbauen möchte, sollte auch seine privaten Finanzen auf diese Weise verwalten. Aber lohnt es sich, mehrere Konten zu haben?

Wir haben das Kontenmodell im Detail analysiert und sagen dir, wie du dein Geld mit jeder Art von Budget erfolgreich verwalten kannst

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick zum Mehrkontenmodell

  • Das Mehrkontenmodell dient der besseren Planung und Organisation der privaten Finanzen.
  • Es gibt verschiedene Modelle, die an die individuellen Lebensgewohnheiten angepasst werden können. Sie reichen von zwei bis sieben Girokonten. Das ist völlig legal, denn jeder kann so viele Bankkonten haben, wie er will.
  • Jedes Konto hat einen bestimmten Zweck. Dazu wird jeden Monat ein fester Betrag vom Hauptkonto überwiesen.
  • Am Anfang steht eine detaillierte Übersicht über Ihre Einnahmen und Ausgaben. Nach Abzug der Fixkosten bestimmen Sie den Betrag, der monatlich auf das entsprechende, genau benannte Unterkonto überwiesen werden soll.
  • Die Kategorien, die sich für ein Mehrkontenmodell eignen, sind Sparkonto, Anlagekonto, Spaßkonto, Bildungskonto, Generationenkonto und Zukunftskonto.
  • Sie müssen nicht gleich mit sieben Girokonten anfangen; wenn Sie möchten, beginnen Sie mit zwei Konten und bauen Sie diese nach und nach auf. Wichtig ist nur, dass Sie dieses System konsistent halten.
  • Wenn Sie mehrere Bankkonten haben, müssen Sie auch über Kontoführungsgebühren als Kostenfaktor nachdenken. In diesem Fall müssen Sie sich umsehen, denn viele Banken erheben keine Grundgebühren.

Welche Banken sind für ein Mehrkontenmodell am besten geeignet?

Wenn du dich für das Mehrkontenmodell entschiedest? Dann solltest du als Erstes dein aktuelles Gehaltskonto überprüfen. Denn so kannst du eine Menge an Kosten für die Kontoführung sparen. Vor allem, wenn du dich für Angebote von Direktbanken entscheiden solltest.

Wenn du die Grundgebühren vermeiden möchtest die meist 4,90 € monatlich liegen, kannst du einen kleinen Trick anwenden, den du sogar automatisieren kannst. Diesen Trick erkläre ich dir weiter unten. Auf jeden Fall benötigst du in den heutigen Zeiten einen monatlichen Geldeingang von 700 € im Monat, um das Girokonto kostenlos nutzen zu können.

Im Folgenden stellen wir dir einige Angebote vor und erklären, für welches Unterkonto das jeweilige Girokonto besonders geeignet ist. Es ist wichtig zu wissen, dass du bei einigen Kontoangeboten die Mindesteinlage für die kostenlose Kontoführung berücksichtigen musst. Wenn du z.B. nur 100 Euro pro Monat auf dieses Konto überweisen kannst, werden dir dann Grundgebühren berechnet. Ein Fehler, der vermieden werden kann, wenn du klug planst.

Wie hilft dir das Mehrkontenmodell beim Umgang mit Geld?

Hast du am Ende des Monats noch Geld übrig? Für viele ist dies ein Wunschtraum. Denn die Realität ist in der Regel, dass am Ende des Monats kein Geld übrig bleibt.

Natürlich gibt es Menschen, die täglich akribisch über Einnahmen und Ausgaben Buch führen und Online-Banken haben, die ihnen Push-Nachrichten über jede Transaktion schicken. Aber alle Ausgaben neben Miete, Strom und anderen Fixkosten im Blick zu behalten, erfordert viel Disziplin. Diese Art der Verwaltung der persönlichen Finanzen ist auch sehr fehleranfällig. Was auch immer du organisierst, am Ende des Monats wirst du zu viel ausgegeben haben und Schwierigkeiten haben, andere Verbindlichkeiten zu bezahlen.

Wenn du dein Geld gut verwalten möchtest, musst du dir darüber im Klaren sein, dass nicht alle festen Ausgaben gleich am Anfang des Monats anfallen. Verbindlichkeiten, wie z.B. Schulden oder Kredite, werden oft nur in der Monatsmitte oder an einem bestimmten Tag von deinem Girokonto abgebucht.

Merke: Um deine Finanzen besser zu planen, musst d sie so organisieren, dass du immer den Überblick behältst. Ein Kontosystem, das aus mehreren Girokonten besteht, kann dir dabei helfen.

Mehrere Konten in einem Kontenmodell helfen dir effektiv bei der Verwaltung deines Geldes und ermöglicht es sogar zu Sparen. Du kannst das, was du übrig hast, z.B. in Aktien investieren und so Schritt für Schritt ein Vermögen aufbauen. Einfach, aber genial, um mehr persönliche und finanzielle Freiheit zu schaffen.

Was ist ein Mehrkontenmodell?

Die meisten Menschen hier in Deutschland haben ein Bankkonto, auf das ihr monatliches Gehalt überwiesen wird. Hiervon werden alle Ausgaben und Fix-Kosten abgezogen. Im Idealfall gibt es am Monatsende einen kleinen Überschuss, der auf ein Sparkonto überwiesen wird, wenn alle Rechnungen bezahlt sind.

Auch Familien, Paare oder Studenten in einer WG nutzen gerne das Gemeinschaftskonto. Entweder allein oder als Haushaltskonto. In der Regel hat nur derjenige einen Überschuss, der weiß, wie man das Geld gut einsetzt. In der Praxis ist der Kontostand am Monatsende oft gleich Null oder wurde überzogen.

Das Mehrkontenmodell verfolgt einen anderen Ansatz. Sobald das Gehalt auf dem Girokonto eingegangen ist, bleibt es nicht dort. Stattdessen geht es in ein Kontosystem, das aus mehreren Konten besteht.

Wie viele Girokonten du nutzt, hängt davon ab, in welchem Umfang du deine privaten Finanzen verwalten möchtest. Einige nutzen das reguläre Girokonto oder das Haushaltskonto, von dem Miete, Strom und Nebenkosten abgezogen werden.

Eine Umfrage unter anderen Kontoinhabern zeigt, dass sie zwischen drei und sieben verschiedene Bankkonten haben. Die Anzahl hängt stark von der individuellen Lebensplanung ab. Wenn du gerne und oft verreist, solltest du dir ein Urlaubskonto bilden. Für Konsum und Luxus im Alltag kann ein besonderes Spaßkonto sein.

Welche Einteilung gibt es für ein Mehrkontenmodell?

  • Konto 1 – Gehaltskonto: Der Arbeitgeber überweist das Gehalt auf dieses Bankkonto.
  • Konto 2 – Aufwandskonto: Hier werden alle festen monatlichen Ausgaben wie Miete, Strom, Versicherungsprämien, Internet, Telefon und Raten zur Schuldentilgung übertragen. Alles wird per Bankeinzug bezahlt, so dass du dich nicht mehr um Rechnungen kümmern müssen.
  • Konto 3 – Girokonto: In diesem Fall solltest du idealerweise ein Haushaltsbuch führen. Denn dann kannst du den Betrag ermitteln, den du für Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs benötigen.
  • Konto 4 – Konto für unvorhergesehene Ausgaben: Dieses Bankkonto ist für unvorhergesehene Ausgaben gedacht. Zum Beispiel, wenn du die Waschmaschine reparieren musst oder plötzlich einen neuen Kühlschrank brauchst. Als Konto, um dieses Polster zu schaffen, eignet sich ein Tagesgeldkonto für deinen Notgroschen, da das Guthaben auf diesem Konto verzinst wird. Du kannst auf diesem Konto auch die Beträge für Rechnungen parken, die du nur vierteljährlich bezahlen musst. Kurz vor dem Zahlungstermin kannst du einfach eine Überweisung auf das Konto für deine Grundausgaben vornehmen.
  • Konto 5 – Verbraucherkonto / Spaßkonto: Das Verbraucherkonto oder Spaßkonto wird für alle Ausgaben verwendet, die Sie genießen. Du verwendest die Girokarte oder Kreditkarte, um einen Ausflug in die Stadt oder einen Tag im Wellnessbereich zu bezahlen. Sobald das Geld aufgebraucht ist, ist für diesen Monat Schluss mit Geld ausgeben. Trotzdem hat man immer das Gefühl, dass man sich etwas gönnen kann.
  • Konto 6 – Investitionskonto: Dieses Konto ist für den Vermögensaufbau “Spare dich Reich” gedacht. Wenn du in Aktien oder ETFs investieren möchtest, solltest du dir dafür einen bestimmten Betrag pro Monat einplanen. Alle Gewinne gehen zurück auf dieses Konto und können reinvestiert werden.

Diese Liste kann nach Belieben erweitert oder reduziert werden. Sie dient nur zur Veranschaulichung, wie das Nebeneinander verschiedener Kontosysteme funktioniert.

Mehrere Bankkonten: Wie viele Konten sind wirklich optimal?

Das Wichtige an diesem Kontomodell ist nicht die große Menge. Daher kann keine allgemeine Empfehlung gegeben werden, wie das Geldmanagement zu organisieren ist. Unserer Ansicht nach ist es wichtig, zunächst mit einer besseren Verteilung der privaten Finanzen zu beginnen.

Für junge Leute ist es besser, mit einem 3-Konten-Modell zu beginnen. Das erste deckt die festen Ausgaben ab, das zweite die Ausgaben für Urlaub, Freizeit und Konsum. Mit dem dritten Konto bildest du Rücklagen für deinen Notgroschen. In diesem Fall ist ein Tagesgeldkonto angebracht.

Sobald du einen guten Überblick über deine Finanzen hast, kannst du dich dem nächsten Konto zuwenden. Wie sieht es mit einem Aktiendepot und ähnlichem aus? Oder kannst du anfangen, Rücklagen für das Alter zu bilden? Vielleicht hast du eine Erbschaft erhalten und möchtest dir eine Immobilie kaufen, die du dann vermietest? In diesem Fall wäre es eine gute Idee, ein spezielles Konto für diese Mieteinnahmen und eventuelle Steuern zu eröffnen, z.B. die DKB bietet solch ein Vermieter-Konto an. Sobald du alle deine Ausgaben gedeckt hast, kannst du die Gewinne auf dein Investitionskonto überweisen und dein Vermögen vermehren.

Im Laufe der Zeit wirst du automatisch eine Vorstellung dafür bekommen, wie du dein Geld aufteilen solltest. Nach und nach werden neue Arten von Konten hinzukommen. Zum Beispiel für die Zukunft deiner Kinder, für die Berufsausbildung, für besondere Anschaffungen, für Urlaube, für Steuerrückzahlungen vom Finanzamt, die du dann wieder investieren kannst. Wichtig ist, dass du bei deinem persönlichen System nicht den Überblick verlierst. Eine Excel-Tabelle kann dabei helfen, aber es gibt auch andere Tools für deinen Computer oder sogar Smartphone.

Mehrkontenmodell das richtige Kontenmodell wählen

Ist das Mehrkontenmodell überhaupt sinnvoll?

Hier ein kleiner Test für dich!

Bist du der Meinung, dass dein Giro- und Sparkonten ausreichend ist? Durchaus möglich. Manche Menschen begnügen sich mit einem Giro- und einem Sparkonto. Wenn du dich jedoch “Reich Sparen möchtest” und eine der folgenden Aussagen mit “Ja” beantworten kannst, ist es vielleicht an der Zeit, dein Umgang mit Geld zu überdenken:

  1. Ich verdiene eigentlich genug, habe aber am Ende des Monats nichts mehr übrig.
  2. Ich nutze meinen Dispo überdurchschnittlich oft, frage mich aber oft, wo das Geld geblieben ist. Wenn ich unerwartete Rechnungen bekomme, breche ich in Schweiß aus.
  3. Das Zahlen meines nächsten Urlaubs ist mehr Glückssache als Planung.
  4. Manchmal gebe ich einfach zu viel aus, wenn ich ausgehe und muss auf meinen Notgroschen zurückgreifen, um die laufenden Ausgaben zu decken.
  5. Ich würde gerne in Aktien investieren und ein Vermögen aufbauen, aber mir fehlt die Disziplin, das konsequent jeden Monat zu tun.
  6. Ich habe immer Angst, dass Steuern, oder Steuernachzahlungen, ein Loch in mein Budget reißen.
  7. Andere Menschen verdienen weniger als ich, haben es aber viel leichter, zusätzliche Dinge oder bleibende Werte zu finanzieren.
  8. Am Anfang des Monats möchte ich genau wissen, wie viel Geld ich ausgeben kann.
  9. Das Geld geht raus, wie es reinkommt. Ich würde gerne einen besseren Überblick über meine Ausgaben haben.

Wie viele Fragen hast du mit einem Ja beantwortet? Grund genug, endlich damit zu beginnen, deine Finanzen noch besser zu planen.

Wenn du denkst: Wie soll ich all diese Konten bezahlen? Die Antwort ist ganz einfach: Du brauchst es nicht, denn mit einem kostenlosen Girokonto kannst du dein Geld ganz einfach verwalten.

Hier der Trick für ein kostenloses Girokonto für dein Mehrkontenmodell

Damit du ein kostenloses Girokonto erhalten kannst, gibt es zwei Möglichkeiten die du nutzen kannst:

  1. Die meisten Banken bieten das Girokonto die ersten 6 Monate kostenlos an. Du könntest quasi alle 6 Monate bei einer anderen Bank ein neues Konto eröffnen. Dies ist aber ziemlich umständlich und schwierig umsetzbar, wenn man bei mehr als zwei verschiedenen Banken ist. Ein kleiner Vorteil kann aber sein, dass man für sein erspartes in diesem Zeitraum einen höheren Zinssatz für sein Erspartes auf dem Tagesgeldkonto erhält.
  2. Die einfachste Variante ist den monatlichen Mindestbetrag, der bei den meisten Banken bei 700 € monatlich liegt zu nutzen. Hierfür musst du lediglich jeden Monat einen Geldeingang von 700 € im Monat haben. Das hört sich erst einmal viel an, muss aber nicht soviel sein.

Du kannst diesen Vorgang sogar automatisieren, indem du dafür Daueraufträge einrichtest. Ein kleines Beispiel für dich:

Angenommen du erhältst am 15. des Monats dein Gehalt und möchtest 300 € im Monat auf deine zwei zusätzlichen Konten überweisen.

  1. Schritt: Auf deinem Gehaltskonto bei der ING DiBa geht dein Gehalt von 1500 € ein und du möchtest auf jedes der zwei anderen Konten 150 € überweisen
  2. Schritt: Du überweist mit einem Dauerauftrag 700 € auf das zweite Girokonto der DKB zum 17. des Monats
  3. Schritt: Am 19. des Monats überweist du von dem zweiten Girokonto der DKB die 700 € auf das dritte Girokonto der Comdirect
  4. Schritt: am 21. des Monats überweist du die 700 € von deinem dritten Girokonto der Comdirect wieder zurück auf das Girokonto der ING DiBa
  5. Schritt: Du kannst nun am 23. des Monats deine 150 € auf das DKB Girokonto und die anderen150 € auf das Comdirect Girokonto überweisen

Ich habe bewusst eine kleinere Sparrate genommen, um dir zu veranschaulichen, dass du dir diese Girokonten auch mit einer Sparrate von nur 300 € im Monat leisten kannst. Obwohl du ja auf jedes Konto diese 700 € im Monat einmalig haben musst. Bei höheren Sparbeträgen ist dies dann einfacher umzusetzen. Bei der Norisbank zum Beispiel kannst du schon ein kostenloses Girokonto erhalten ab einem monatlichen Geldeingang von 500 € und bekommst einen Willkommensbonus von 75 €.

Wie erhalte ich so viele Unterkonten für ein Mehrkontenmodell?

Dank des Internets kannst du schon in wenigen Minuten ein neues Online-Bankkonto eröffnen. Du bist nicht an eine Hausbank gebunden. Natürlich kannst du dir dein gesamtes Kontosystem auf die Leistungen einer Bank stützen. Du kannst aber auch mehrere Bankkonten parallel führen. Aber es lohnt sich immer, sich umzusehen. Gerade Direktbanken bieten attraktive Zusatzleistungen, und das kostenlos. So ist es möglich, ein kostenloses Girokonto, ein Tagesgeldkonto und ein Depotkonto in einem Rutsch zu bekommen.

Einige Direktbanken wie die DKB haben mehrere Unterkonten bei denen unterschiedlichen Sparzielen eingerichtet werden können. Wenn du dich für das Direktbanking entscheidest, bist du nur ein paar Klicks von Unterkonten entfernt.

So gehst du am besten vor:

  1. Am besten planst du, wie viele Konten du für deine Einnahmen, Ausgaben und Sparziele benötigst.
  2. Mache eine Bestandsaufnahme: Wie viele Bankkonten hast du? Gibt es irgendwo noch ein Sparkonto? Oder ein altes Sparkonto, das reaktiviert werden kann?
  3. Schau dir die Gebühren für deine aktuellen Bankkonten an – Wo kannst du sparen?
  4. Eröffne eine neue Kontoart, ein Depotkonto oder ein Tagesgeldkonto. Dies kannst du online tun. Das Konto wird sofort aktiviert und ist sofort einsatzbereit. Die Karten werden ein paar Tage später verschickt.
  5. Um deine privaten Finanzen effektiv zu planen und zu verwalten, weißt du jedem Konto einen Zweck zu.

Das Mehrkontenmodell im Überblick

Viele Banken bieten ihren Kunden bei der Kontoeröffnung ein zusätzliches Finanzprodukt in Form eines Tagesgeldkontos oder Sparbuch an, das oft kostenlos ist.

Damit ist im Prinzip die Grundlage für das Mehrkontenmodell gelegt. Denn das Tagesgeldkonto oder Sparkonto ersetzt das alte Sparschwein mit dem berühmten Notgroschen. Damit ist das Geld bereits nach Zielen getrennt. Genau diese Trennung ist wichtig, um deine Finanzen besser planen zu können.

Wenn du Geld sparst, vermeidest du es, in einer Notsituation teure Kredite aufnehmen zu müssen. Außerdem macht die Trennung die Organisation der Finanzen viel übersichtlicher. Geld wird eher geplant ausgegeben oder gezielt investiert. Hier stellen wir die einzelnen Modelle vor.

2-Konten-Modell

  • Konto 1: Einnahmenkonto als Privatkonto / Geschäftskonto
  • Konto 2: Sparkonto

Hier gibt es mehr zu lesen zum 2-Konten-Modell

3-Konten-Modell

Das 3-Konten-Modell eignet sich sowohl für Singles, die ihre Sparziele besser verwirklichen wollen als auch für Paare, die ihre Finanzen gerechter managen möchten. Bei Singles sieht das Drei-Konten-Modell so aus:

  • Konto 1: Girokonto für die Einnahmen
  • Konto 2: Sparkonto, auf das monatlich eine feste Summe überwiesen wird
  • Konto 3: Spaßkonto für Konsum und Urlaub

Hier gibt es mehr zu lesen zum 3-Konten-Modell

4-Konten-Modell

Das 4-Konten-Modell kommt spätestens dann ins Spiel, wenn du dich mit dem Thema Altersvorsorge und Vermögensaufbau beschäftigst. Schauen wir uns diesen Entwurf einmal im Überblick an:

  • Konto 1: Gehaltskonto, auf das alle Einnahmen gehen im Alltag.
  • Konto 2: Rücklagen für Versicherungskonto.
  • Konto 3: Rücklagen für Anschaffungskonto.
  • Konto 4: Altersvorsorge und Vermögensaufbau.

Hier gibt es mehr zu lesen zum 4-Konten-Modell

5-Konten-Modell

Das 5-Konten-Modell richtet sich an alle, die nicht immer nur beizeiten sparen wollen, damit sie dann in der Not viel haben. Schließlich gilt es, auch vom Geld etwas zu haben und zu leben. Genau hier kommt das Fünf-Konten-Modell ins Spiel. Das besteht aus:

  • Konto 1: Alltagskonto für Einnahmen und Ausgaben
  • Konto 2: Konsumkonto
  • Konto 3: Spaßkonto
  • Konto 4: Zukunftskonto
  • Konto 5: Investmentkonto

Hier gibt es mehr zu lesen zum 5-Konten-Modell

6-Konten-Modell

Das 6-Konten-Modell ist darauf angelegt, dir Freiheit zu verschaffen, wo du vielleicht gar nicht vermutet hast, je das Geld dafür zu haben. So sieht das Sechs-Konten-Modell aus:

  • Konto 1: Alltagskonto für Einnahmen und Ausgaben
  • Konto 2: Investmentkonto
  • Konto 3: Sparkonto für Langzeitziele
  • Konto 4: Fortbildungskonto
  • Konto 5: Spaßkonto
  • Konto 6: Spendenkonto

Hier gibt es mehr zu lesen zum 6-Konten-Modell

7-Konten-Modell

Beim 7-Konten-Modell wird das 6-Konten-Modell noch um ein weiteres Bankkonto erweitert. Das Sieben-Konten-Modell sieht dann so aus:

  • Konto 1: Alltagskonto für Einnahmen und Ausgaben
  • Konto 2: Investmentkonto
  • Konto 3: Fortbildungskonto
  • Konto 4: Spaßkonto
  • Konto 5: Sparkonto für langfristige Wünsche und Visionen
  • Konto 6: Spendenkonto
  • Konto 7: Generationskonto

Unsere Empfehlung ist das 6-Konten-Modell

Unser Favorit für Singles und Paare ist eindeutig das 6-Konten-Modell. Denn hier wird das Geld sehr gut verteilt, so dass trotz aller Sparziele die Lebensfreude und der gute Zweck nicht zu kurz kommen. Das Sparkonto sichert das Sparen und das Bildungskonto das berufliche Fortkommen – besser geht es nicht.

Mit dem Sechs-Konten-Modell lernst du, richtig mit Geld umzugehen, und du weißt so zu jederzeit, wie viel Geld du auf deinem Girokonto hast und was du davon ausgeben kannst und was nicht.

Natürlich reicht es nicht aus, Girokonten samt Excel-Tabellen anzulegen und zu erstellen. Du musst dich an die dir selbst vorgegebenen Richtlinien halten, sobald diese definiert sind und der Geldbetrag, der übertragen werden kann oder soll. Damit das klappt, empfehlen wir dir, für alles einen Dauerauftrag einzurichten. Denn was vom Hauptkonto weg ist, ist weg.

Nach einem Jahr wirst du merken, dass du auf diese Weise viel mehr Freiheit gewonnen hast, und am Ende des Monats hast du ein gutes Gefühl, dass du noch Geld übrig hast.

Übrigens raten wir einer Familie zum 7-Konten-Modell, weil wir das Generationenkonto sehr gut finden, um Rücklagen für die Nachkommen zu bilden.

 


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