Bei welcher Bank solltest du dein Familienkonto eröffnen?

Du bist auf der Suche nach dem besten Familienkonto für dich und deiner Familie? In der jetzigen Zeit gibt es unzählige Banken mit vielen verschiedenen Angeboten und Kosten, da noch den Überblick zu behalten ist gar nicht so leicht. Mit diesem Ratgeber möchten wir dir Hilfestellungen geben, auf was du achten solltest und welche Bank für dich und deiner Familie am geeignetsten ist.

Wenn du ein Familienkonto eröffnen möchtest, solltest du das zuerst überdenken!

In einer Familie, egal ob ihr ein Paar seid, verheiratet oder als Patchwork-Familie zusammenleben, solltet ihr euch fragen, ob ihr ein gemeinsames Familienkonto für die ganze Familie haben möchtet. Oder jeder Partner eröffnet/führt ein eigenes Girokonto und für die gemeinsamen monatlichen Ausgaben sollte ein Gemeinschaftskonto eröffnet werden. Beide Optionen haben Vor- und Nachteile, die abgewogen werden müssen. Wenn ihr euch für die zweite Option entscheiden, ist ein 3-Konto-Modell sinnvoll.

Variante 1: Ein Girokonto für die ganze Familie

Familienkonten werden von den Banken nicht direkt beworben, aber in der Regel kann ein Gemeinschaftskonto als ein solches Girokonto genutzt werden. Die Besonderheit eines gemeinsamen Girokontos ist die Möglichkeit von mehreren Kontoinhabern. Möchte man ein Gemeinschaftskonto für die gesamten Familienmitglieder zugänglich machen, gibt man diese entweder bei der Kontoeröffnung oder bei bestehenden Konten später als Berechtigte an. Wenn ihr ein gemeinsames Konto als Familienkonto nutzen wollt, achtet darauf, welche Karten zur Verfügung gestellt werden und ob diese kostenlos ausgegeben werden. Prüft auch die Bedingungen für zusätzliche Benutzer und Kontoinhaber, eventuell fallen hier noch Kontoführungskosten an.

Variante 2: Gemeinschaftskonto mit getrennten Gehaltskonten

Viele Paare entscheiden sich heute eher dazu ein ihr eigenes Girokonto zu behalten und ein Gemeinschaftskonto mit ihrem Partner zu eröffnen. Das bietet Vorteile wie die größere Unabhängigkeit beider Partner und zwei Ratenkredite.

In diesem Fall sollte für gemeinsame Ausgaben eine zusätzliche Eröffnung eines Girokontos in Betracht gezogen werden, auf welches jeder die auf ihn entfallenden Anteile für die regelmäßigen Ausgaben überweist. Bei diesem Familienkonto sollte das Hausgeld eingezahlt werden, sprich alles, was für die Familie zusammen gezahlt werden muss, wie z.B. Miete, Strom, Lebensmittel, KFZ-Kosten, Freizeitaktivitäten, Betreuungskosten für die Kinder.

Wie ihr das Aufteilt, sollte genau besprochen werden und immer nach Lebenssituation betrachtet werden. Ich persönlich bin immer ein Freund von Variante 1, eine Familie, ein Familienkonto im Mehrkontenmodell für verschiedenste Rücklagen und dem Vermögensaufbau.

Welche Voraussetzungen muss das Familienkonto erfüllen?

Dein zukünftiges Familienkonto sollte grundsätzlich kostenlos sein. Bei einigen Banken, beruht die Kostenfreiheit darauf, dass der Inhaber das Bankkonto als Gehaltskonto verwendet. Einigen Banken wie z.B. die DKB oder ING DiBa reicht der Eingang von 700 Euro aus. Deshalb solltest du unbedingt darauf achten, dass es nicht Pflicht ist, das euer Familienkonto ein Gehaltskonto ist.

Eine weitere Voraussetzung für das Haushaltskonto besteht darin, dass die Bank Gemeinschaftskonten zulässt. Das ist zwar bei fast allen Geldinstituten der Fall, es gibt aber wenige Ausnahmen. Vorteilhaft ist auch die kostenlose Aushändigung der EC-Karten und falls nötig der Kredit-Karten für den zweiten Kontoinhaber, sodass beide Partner im Handel Kartenzahlungen zulasten des Familienkontos vornehmen können. Bei der ING und der DKB sind diese kostenlos mit dabei.

Entscheidung zwischen Und- und Oder-Konto

Ist erstmal die passende Bank gefunden, müsst ihr euch im nächsten Schritt für die Art der Kontoführung entscheiden und festlegen. Bei Gemeinschaftskonten wird generell zwischen zwei Varianten unterschieden. Zum einen gibt es das sogenannte Und-Konto. Bei dieser Version können Kontoaktivitäten wie Überweisung oder Geldabhebungen generell nur von beiden Ehepartnern gemeinsam vorgenommen werden. Die positive Seite der Und-Konten ist dabei die höhere Kontrollfunktion, da beide immer über alle Aktivitäten informiert sind. Allerdings bedeutet diese Variante auch einen höheren Aufwand und ist mitunter nicht immer praktisch.

In den meisten Fällen entscheiden sich genau aus diesem Grund viele Ehepaare/Partner daher für das Oder-Konto. Hier werden beide Eheleute/Partner als gleichberechtigte Besitzer des Kontos angesehen und können jeweils allein alle Aktionen vornehmen, ohne die Zustimmung des anderen Partners einzuholen. Alternativ zu einem Oder-Konto können sich Ehepaare zudem auch Vollmachten für die jeweils eigenen Einzelkonten geben. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass sie im Trennungsfall vergleichsweise schnell widerrufen werden können.

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