Das 6-Konto-Modell

Das 6-Konto-Modell ist ein großartiges Werkzeug, um tatsächlich Geld zu sparen. Du weißt ja, wie das ist, alle reden immer vom Sparen. Aber sparen Ihre Freunde wirklich Geld? Es gibt einen großen Unterschied zwischen erzählen und tun. Für den Anfang zeige ich dir das 6-Konto-Modell. Damit kannst du tatsächlich eine Menge Geld sparen, ohne Abstriche machen zu müssen. Ich führe dich kompakt und verständlich in die Idee des 6-Konto-Modell ein. Teste am besten noch heute das 6-Konto-Modell.

Wenn du das 6-Konten-Modell verwendest, kannst du automatisch reich werden. Du glaubst das nicht? Dann lies dir den Ratgeber genau durch! Also lass uns am Anfang beginnen. Du hast es sicher schon einmal gehört: “Am Ende des Geldes ist noch so viel Monat übrig”. Wieder denkt man sich, die Vorsätze waren da, aber irgendwie haben sie nicht gefruchtet. Doch am Anfang des Monats hat es sehr gut funktioniert, mit dem Sparen von Geld?

Aber du hast das Sparen nicht durchgehalten. Lag es daran, dass du einfach nicht das Durchhaltevermögen hattest? Oder daran, dass du kein Sparziel hattest? Vielleicht fehlte dir auch einfach Struktur und System?

Ja, Sparen kann eine Menge Spaß machen. Vor allem, wenn man die ersten Erfolge sieht. Bleib also motiviert!

Es gibt viele Methoden, um Geld zu sparen und deine Finanzen in den Griff zu bekommen. Es ist wichtig, herauszufinden, welche Sparmethode für dich und deiner Situation am besten geeignet ist. In diesem Ratgeber werde ich dir das 6-Konten-Modell vorstellen. Du erfährst, wie die Methode funktioniert und warum das 6-Konten-Modell so gut ist.

Wann könnte das 6-Konten-Modell für Dich das Richtige sein?

Schauen wir uns verschiedene Möglichkeiten an:

Gibst du jeden Monat Geld für deinen täglichen Bedarf, für Bildung, Investitionen oder Spenden aus, weißt aber nicht, wann, wo und wie?

Viele Menschen haben dieses Problem. Wenn es dir auch so geht, brauchst du ein System, mit dem du deine finanzielle Situation immer im Blick behalten kannst. Denn nur so kannst du es vernünftig verwalten. Das 6-Konten-Modell verspricht viel: dass du die Kontrolle über deine Finanzen behältst und dein Geld sinnvoll auf die verschiedenen Lebensbereiche aufteilen kannst. Und am Ende sollte sogar noch etwas übrig bleiben.

Möchtest du mehr Geld für die wichtigen Dinge im Leben haben, ohne andauernd Geld aus dem Fenster zu werfen, und möchtest du mehr finanzielle Kontrolle haben?

Dies ist auch mit dem 6-Konten-Modell nach T. Harv Eker möglich. Indem du dein Nettoeinkommen auf verschiedene Konten für verschiedene Arten von Ausgaben aufteilst, weißt du immer, wofür du etwas ausgeben kannst und worauf du achten solltest.

Du möchtest mehr Vermögen aufbauen, etwas für dein Alter tun und früher in Rente gehen?

Dann ist es an der Zeit, einen langfristigen Vermögensaufbauplan zu erarbeiten, der zu dir passt. Das 6-Konten-Modell kann es dir ermöglichen, nicht nur in der Gegenwart zu leben, sondern auch an die Zukunft zu denken.

Möchtest du, dass bewusster Konsum und etwas Gutes tun in positivem Einklang stehen?

Kein Problem. Das 6-Konten-Modell verspricht, dass du den Überblick über all deine Ausgaben behältst. Deshalb hast du Geld übrig, mit dem du soziale Projekte und Vereine mit Spenden unterstützen kannst. Dies kann sich auch positiv auf Ihre eigene Lebensqualität auswirken.

So funktioniert das 6-Konten-Modell

Das 6-Konten-Modell nach T. Harv Eker sieht vor, dass man 6 verschiedene Konten eröffnet, auf denen Geld für unterschiedliche Zwecke eingezahlt wird. So ist sichergestellt, dass jeder einen schnellen Überblick über seine Ausgaben hat, nicht mehr Geld ausgegeben wird als geplant und das gesparte Geld vor Ausgaben sicher ist. Es ist keineswegs notwendig, verschiedene Konten bei verschiedenen Banken zu haben. Es ist möglich, mehrere Konten bei deiner persönlichen Bank zu eröffnen. So hast du all deine Online-Banking-Konten auf einen Blick im Blick.

Konto Nr. 1: Das Alltagskonto – 50 % Anteil

Das erste Konto ist zweifelsohne das wichtigste Konto im 6-Konten-Modell. Unter anderem geht dein Einkommen auf dieses Konto. Es wird auch verwendet, um das Geld auf alle anderen Konten zu verteilen. Zu Beginn des Jahres solltest du eine Bestandsaufnahme machen, um zu sehen, wie viel Geld du für deine Versicherung oder ähnliches beiseitelegen musst. Richte dann zu Beginn des Jahres einen Dauerauftrag ein, um diese Ausgaben zu decken. Auf diese Weise kannst du das Geld im Laufe des Monats nicht anderweitig ausgeben.

Nutze auch das Alltagskonto für verschiedene alltägliche Ausgaben, wie Lebensmittel, Kleidung oder andere Konsumausgaben. All dies wird in ein Haushaltsbuch zur Hand oder am PC eingetragen. Auf diese Weise hast du immer einen Überblick über deine Ausgaben. Im besten Fall solltest du dein Einkommen in einem Quartal nicht überschreiten, zumindest nicht auf Dauer.

Konto Nr. 2: Das Spaßkonto – 10% Gebühr

Auf deinem Spaßkonto entscheidest du im Voraus, wie viel Geld du jeden Monat für deine Freizeitaktivitäten, in deinem Urlaub oder deinem nächsten Kinobesuch ausgeben möchtest. Du kannst die letzten Monate als Anhaltspunkt verwenden, um zu sehen, wie viel du bisher ausgegeben hast. Wenn du nicht bereits ein Haushaltsbuch führst, könntest du dir den Umsatz deiner Konten im Nachhinein ansehen. Natürlich empfehlen wir dir, langfristig ein Haushaltsbuch zu führen. Alle Informationen, die du benötigst, findest du in diesem Ratgeber.

Dein Spaßkonto sollte ebenfalls ein Girokonto sein. Wenn du es nur für die wichtigsten Urlaube und nicht für deine monatlichen Freizeitaktivitäten nutzt, könntest du auch ein Tagesgeldkonto verwenden.

Konto Nr. 3: Das Notgroschenkonto – 10% Gebühr

Bevor du mit dem Investieren beginnst, solltest du über Ersparnisse verfügen. Wenn du dein persönliches Sparziel noch nicht erreicht hast, solltest du etwa 10 % deines monatlichen Einkommens beiseitelegen. Ersparnisse sind ideal für den Fall, dass mal deine Waschmaschine ausfällt, dein Auto kaputtgeht oder du eine weitere Zahlung in unbekannter Höhe leisten musst. Wie hoch dein Notgroschen sein sollten, kannst du in diesem guten Artikel nachlesen.

Konto Nr. 4: Das Fortbildungskonto – 10 % Anteil

Das wertvollste Gut in deinem Leben bist du selbst. Deshalb ist lebenslanges Lernen so wichtig. Ein Bildungskonto hilft dir, weiterzulernen und das Beste aus sich herauszuholen. Du wirst glücklicher, zufriedener und erfolgreicher sein. Laut Eker solltest du etwa 10 % deines Einkommens für Bildung ausgeben.

Konto Nr. 5: Das Spendenkonto – 10 % Anteil

Das vorletzte Konto ist das Spendenkonto. Forscher haben schon vor langer Zeit entdeckt, dass Spenden glücklich machen. Du kannst selbst entscheiden, ob du Geld oder Dinge spenden möchtest. Natürlich kannst du das Thema auch selbst wählen, sei es Naturschutz, Entwicklungshilfe, Soziales, Forschungsförderung oder Denkmalschutz.

Bei einer großen Spenderorganisation muss man jedoch auf einige Dinge achten: Wie transparent ist die Organisation? Wie viel Geld kommt bei den Bedürftigen an?

Du solltest auch wissen, dass all deine Spenden von der Steuer absetzbar sind. So kannst du einen großen Teil deiner Spenden über deine Steuererklärung geltend machen. Wenn du dich für eine Sachspende entscheidest, kannst du einen direkten Einfluss auf deine Umwelt nehmen. Vielleicht gibt es auch in deiner Nachbarschaft Menschen in Not.

Konto Nr. 6: das Investmentkonto für deine finanzielle Freiheit – 10% Anteil

Um auch in der Zeit, in der du nicht mehr arbeiten gehst, genügend Geld zur Verfügung zu haben, solltest du monatlich mindestens zehn Prozent von deinem Geld zurücklegen. Dieses Geld solltest du klug investieren und vor deiner Rente niemals anrühren müssen. Hierfür eignet sich bestens ein ETF-Sparplan, den du schon ab 25 Euro/Monat anlegen kannst. Gemessen am Durchschnittsnetto­einkommen in Deutschland solltest du jedoch mindestens 230 Euro im Monat (10 Prozent) für dieses Konto aufbringen. Übrigens: Der Sparbetrag ist als Ergänzung zu deiner gesetzlichen Rente gedacht. Wenn du keine gesetzliche Rente bekommst, solltest du den Betrag entsprechend erhöhen!

Von finanzielle Freiheit ist zunehmend in den Nachrichten lesen. Die Art und Weise, wie wir finanzielle Freiheit definieren, ist jedoch sehr persönlich. Im Allgemeinen ist es die Idee, von einem passiven Einkommen zu leben und nicht mehr auf das Einkommen aus deinem Tagesjob angewiesen zu sein. Für viele Menschen bedeutet finanzielle Freiheit auch, geografisch unabhängig zu sein oder in den Bereichen zu arbeiten, die sie lieben. Grundsätzlich gilt jedoch, wenn dein passives Einkommen deine monatlichen Ausgaben übersteigen, bist du finanziell frei.

Die Vorteile des 6-Konten-Modells

Inzwischen solltest du ein gutes Verständnis dafür haben, wie das 6-Konten-Modell funktioniert. Um einen besseren Überblick zu erhalten, haben wir für dich alle Vorteile des 6-Konten-Modells zusammengefasst.

Klarheit über deine finanzielle Situation
Einer der größten Vorteile des 6-Konten-Systems ist, dass du dir der aktuellen finanziellen Situation bewusst bist. Es ist das erste Mal, dass du deine Finanzen wirklich unter die Lupe nimmst. Wie viel Geld wird jeden Monat für die verschiedenen Töpfe ausgegeben?

Investiere in dich selbst.
Unserer Meinung nach ermutigt das 6-Konten-Modell, dich zu entwickeln und in dich selbst zu investieren. Du nimmst einen festen Prozentsatz deines Einkommens und investierst es in die langfristige Entwicklung deiner Persönlichkeit, deines Wissens und deiner Fähigkeiten. Normalerweise leben wir die ganze Zeit so. Mit dem 6-Konto-Modell wird sich dies ändern. Man muss planen und sich überlegen, wie man sich entwickeln möchte – ein klarer Vorteil des Systems!

Plane deine zukünftigen Ziele.
So wie du beginnst, deine Finanzen zu planen, kannst du mit dem 6-Konten-Modell auch deine späteren Lebensschritte besser planen. Über das Sparkonto sammelst du einen Notgroschen an. Durch das Spendenkonto wirst du aufgefordert, nachdenklicher zu werden. Du setzt dir Ziele in diesem Bereich und wirst durch die finanzielle Freiheit ermutigt, langfristig unabhängig zu leben.

Verstehe dein Verhalten und Verhaltensanpassungen.
Langfristig kannst du dein Konsumverhalten besser einschätzen: Kaufst du immer etwas, wenn du frustriert bist? Kaufst du Dinge, um dich zu verwöhnen? Oder gar aus Langeweile? Durch das kontinuierliche 6-Konten-System wirst du reflektierter denken und deine Entscheidungen oft überdenken. Im besten Fall wirst du sogar dein Verhalten anpassen und von den neuen Methoden profitieren.

Automatisiertes Verfahren
Das Gute an einem System ist, dass es automatisch ist. Das bedeutet, dass du ein 6-Konten-Modell einrichten solltest, um deine Finanzen auf Autopilot zu stellen. Wenn du kontinuierlich sparen möchtest, profitierst du in Zukunft vom Zinseszinseffekt.

Schnelleres Erreichen von Zielen.
Schon der legendäre chinesische Philosoph Lao Tzu beschrieb, dass nur Menschen, die sich Ziele setzen, diese auch erreichen. Übrigens: Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass du deine Ziele schneller erreichst, wenn du sie aufschreibst. Das ist genau das, was du mit dem 6-Konto-Modell tust. Du musst dir im Vorfeld überlegen, welche Ziele du mit den verschiedenen Fonds (Konten) verfolgen möchtest. Nur dann entfaltet das Modell seine wahre Wirkung.

Wie funktioniert die Anwendung des 6-Konten-Modells?

Der beste Weg, das 6-Konten-Modell zu verfolgen, ist in Excel oder über eine App.

Excel 6-Konto-Modell
Mit einer Excel-Tabelle kannst du das 6-Konten-Modell ohne viel Aufwand anwenden. Lege dazu einfach 6 Spalten in deiner Excel an und trage darin regelmäßig (am besten jeden Monat) deine Ausgaben ein. Eine gute Idee ist es, daneben eine Spalte mit den erwarteten Ausgaben zu machen.

Das 6-Konto-Modell: Welche Bank sollte ich nutzen?

Tatsächlich kannst du das 6-Konten-Modell mit 6 verschiedenen Konten anwenden. Kostenlose Girokonten oder kostenlose Tagesgeldkonten sind dafür am besten geeignet. Wenn du dein Investmentkonto als Depotkonto führen möchtest, was wir dir empfehlen, kannst du gleich ein kostenloses Depot hinzufügen. Ein ETF-Sparplan ist dafür ideal.

Quellen und weiterführende Inhalte:


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